Sehenswürdigkeiten der Stadt Kaarst

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Dienstleistungen der Stadt Kaarst

Kontakt

Frau Circi

Telefon:
02131 987 - 309
Fax:
02131 9877 - 309
E-Mail:
kathrin.circi@kaarst.de
109
Rathaus KaarstAm Neumarkt241564Kaarst

Frau Feller

Telefon:
02131 987 - 310
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02131 9877 - 310
E-Mail:
barbara.feller@kaarst.de
110
Rathaus KaarstAm Neumarkt241564Kaarst

Rathaus Kaarst
Am Neumarkt 2
41564 Kaarst

Amtsvormundschaft, UVG, Beistandschaft und wirtschaftliche Jugendhilfe

Öffnungszeiten

Rathaus Kaarst

Mo - Fr:
08.30 Uhr - 12.00 Uhr

Do
14.00 Uhr - 18.00 Uhr

Bürgerbüro Kaarst zusätzlich

Sa
08.30 Uhr - 12.00 Uhr

Bürgerbüro im Verwaltungsgebäude Büttgen

Di - Mi
14.00 Uhr - 16.00 Uhr


Hauptinhalt:

08/01/2017 01:45 AM 99000560

Unterhaltsvorschuss

Wer sein Kind erzieht, ist oftmals in einer schwierigen Lage.
Diese Situation verschärft sich noch, wenn das Kind keinen oder nicht mindestens Unterhalt in Höhe des gesetzlichen Mindestunterhalts gem. § 1612 a Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) bekommt.
Diese besondere Lebenssituation soll mit der Unterhaltsleistung nach dem seit 01.01.1980 geltenden Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) erleichtert werden.

Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich, wie der Unterhalt, nach dem für die betreffende Altersstufe festgelegten gesetzlichen Mindestunterhalt.

Nach Abzug des für ein erstes Kind zu zahlenden Kindergeldes ergeben sich seit dem 01.01.2016 folgende Unterhaltsvorschussbeträge:

  • für Kinder von 0 bis 5 Jahren in Höhe von 145,00 € monatlich (152,00 € ab 01.01.2017)
  • für Kinder von 6 bis 12 Jahren in Höhe von 194,00 € monatlich (203,00 € ab 01.01.2017)

 

Von den genannten Unterhaltsvorschussleistungen werden abgezogen:

  • Unterhaltszahlungen des anderen Elternteils und/oder
  • Waisenbezüge, die das Kind nach dessen Tod oder nach dem Tod eines Stiefelternteils erhält.

 

Nicht abgezogen werden sonstige Einkünfte des Kindes und das Einkommen des alleinerziehenden Elternteils.

Die Unterhaltsvorschussleistungen werden insgesamt längstens für 72 Monate (6 Jahre) gezahlt. Die Zahlung endet spätestens, wenn das Kind 12 Jahre alt wird. Das gilt auch dann, wenn die Unterhaltsleistung noch nicht volle 72 Monate gezahlt worden ist.

Voraussetzungen

Anspruch auf Unterhaltsvorschussleistungen hat,

  • wer in Deutschland einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat
    und
  • wer bei einem alleinerziehenden Elternteil lebt
    und
  • von dem anderen Elternteil nicht oder nur teilweise oder nicht regelmäßig Unterhalt in Höhe des gesetzlichen Mindestunterhalts gem. § 1612 a Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) erhält
    und
  • wer das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

 

Ausländischen Kindern werden Unterhaltsvorschussleistungen gezahlt, wenn ihr Aufenthalt in Deutschland nach der Art des Aufenthaltstitels oder des Aufenthaltstitels des betreuenden Elternteils sowie ggf. des Zugangs des betreuenden Elternteils zum Arbeitsmarkt voraussichtlich dauerhaft ist. Wer eine Niederlassungserlaubnis besitzt, erfüllt diese Voraussetzung ohne Weiteres. Eine Aufenthaltserlaubnis des betreuenden Elternteils erfüllt die Anspruchsvoraussetzungen nur dann, wenn sie auch zur Erwerbstätigkeit in Deutschland berechtigt oder der betreuende Elternteil hier schon erlaubt gearbeitet hat.
Erst nach einem Aufenthalt in Deutschland von drei Jahren und bei Bestehen eines Arbeitsverhältnisses oder Bezug von Arbeitslosengeld I oder Inanspruchnahme von Elternzeit des betreuenden Elternteils kann das Kind Unterhaltsvorschuss erhalten, wenn der betreuende Elternteil eine Aufenthaltserlaubnis in Härtefällen, zum vorübergehenden Schutz, bei Aussetzung der Abschiebung oder wegen des Bestehens von Ausreisehindernissen besitzt. Dies gilt für Staatsangehörige der Europäischen Union sowie des Europäischen Wirtschaftsraumes.

Das Kind und der alleinerziehende Elternteil müssen in einem Haushalt zusammenleben. Dies muss aber nicht der eigene Haushalt des Elternteils sein. Die Voraussetzung ist z.B. auch erfüllt, wenn Elternteil und Kind im Haushalt der Großeltern zusammenleben.

Der Elternteil ist nicht alleinerziehend, wenn er verheiratet ist und nicht dauernd getrennt lebt oder wenn er unverheiratet mit dem anderen Elternteil zusammenlebt oder eine gemeinsame Betreuung des Kindes vorliegt.

 

Erforderliche Unterlagen

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • gültiges Ausweisdokument (Personalausweis, Pass oder Niederlassungserlaubnis) der Antragstellerin/des Antragstellers
  • soweit vorhanden, den vollstreckbaren Unterhaltstitel (Urkunde, Urteil, Vergleich)
  • Vaterschaftsanerkennung bzw. gerichtliche Entscheidung über die Vaterschaftsfeststellung
  • Nachweis über die Höhe der Unterhaltszahlungen, Rentenbezüge oder Ähnliches
  • bei anwaltlicher Vertretung: alle notwendigen Unterlagen über den derzeitigen Stand der Unterhaltsheranziehung

Wie können Sie die Dienstleistung in Anspruch nehmen?

Während der Dienstzeiten können Sie gerne jederzeit persönlich vorsprechen oder anrufen.

Zur Vermeidung von Wartezeiten, bitten wir zur Antragstellung um vorherige Terminvereinbarung.

Formulare

Es sind keine Formulare abrufbar.

Den Antrag füllen wir gemeinsam mit Ihnen aus. Dabei können alle Fragen geklärt werden und Sie sind sicher, dass Ihr Antrag vollständig ist.

Die Beantragung kann nicht telefonisch erfolgen.

Bearbeitungszeitraum

Der Bearbeitungszeitraum ist einzelfallbezogen.

Was ist zu bezahlen?

Gebührenfrei


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