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Konverter

Der geplante Doppelkonverter und die geplante neue Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitung

Die Firma Amprion plant im Auftrag der Bundesnetzagentur im Rahmen des Projektes Ultranet eine neue Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitung (HGÜ) (Projektbeschreibung), die auf Kaarster Stadtgebiet weitgehend parallel zur vorhandenen Höchstspannungsleitung entlang der A 57 verlaufen soll.

Als sogenannte Nebenanlage ist ein Doppelkonverter geplant, der den transportierten Strom umwandeln soll. Dieser Konverter war zunächst am Rande von Meerbusch-Osterath geplant. Auf Grund von Protesten aus Meerbusch wurden von Amprion weitere Standorte im Rhein-Kreis Neuss geprüft. Eine der Flächen ist die sogenannte. „Dreiecksfläche“, die jedoch nicht den von Amprion aufgestellten Eignungskriterien entspricht. Die Fläche ist im gültigen Regionalplan (GEP 99) und im Entwurf des neuen Regionalplans (Stand: 2.Entwurf Juni 2016) weiterhin als Abgrabungsfläche dargestellt. Dies versucht die Firma Amprion zu ändern.

Obwohl sich der Rat der Stadt Kaarst bereits mehrfach intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und u.a. in der Sitzung am 26.06.2014 die grundsätzliche Ablehnung des geplanten Doppelkonverter auf Kaarster Stadtgebiet beschlossen hat, favorisiert die Firma Amprion neben einem weiteren Standort im südlichen Kreisgebiet die s.g. Dreiecksfläche in Kaarst. (Einen Übersichtsplan finden Sie unter Downloads.)

Diese befindet sich zwischen der A57, der Eisenbahnlinie Neuss-Krefeld und der L30. Die Fläche war bisher für eine Auskiesung vorgesehen und wurde zwischenzeitlich von Amprion erworben.

Die geplante HGÜ-Leitung mit der Anbindungsleitung zum Konverter befindet sich planerisch in der Bundesfachplanung, einem Verfahren, das dem Planfeststellungsverfahren vorgelagert ist. Im Rahmen der Antragskonferenz, die im Januar 2016 stattfand, hat die Stadt Kaarst eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben, die zum Teil noch viele offene Fragen und Bedenken der Stadt beinhaltet. Diese Stellungnahme können Sie unter Downloads einsehen.

Es wird damit gerechnet, dass die Firma Amprion den Antrag überarbeitet und dann der Bundesnetzagentur, nicht vor Ende 2016, zur Genehmigung vorlegt. Die Stadt hält weiterhin an den Bedenken gegen die HGÜ-Leitung und insbesondere gegen den Konverter fest.

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