Sehenswürdigkeiten der Stadt Kaarst

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Schwangerschaft

Veranstaltungskalender

07.10.2018 - 04.11.2018 Ausstellung mit Werken von Dagmar Hugk und Wolfgang Lüttgens
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24.10.2018 Kino Kaarst: Das schönste Mädchen der Welt (um 17.00 Uhr und 20.00 Uhr)
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27.10.2018 in between "Rock your Heart " (unbestuhltes Konzert)
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Mutterschutz

Mutterschutz

Für alle schwangeren Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, gilt das Mutterschutzgesetz (MuSchG). Die Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes gelten auch für Frauen, die

1.in einem Probearbeitsverhältnis stehen,

2.in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen,

3.sich in einem Berufsausbildungsverhältnis befinden,

4.in arbeitsrechtlich geregelten Praktikantenverhältnissen stehen.

Das Gesetz gilt auch für Frauen, die im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres tätig sind.

Besondere Regeln gelten für Beamtinnen. Für sie gilt die Verordnung über den Mutterschutz für Beamtinnen.

Damit der Mutterschutz in Kraft treten kann, muss die werdende Mutter dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft mitteilen.

Die wichtigsten Punkte aus dem Mutterschutzgesetz betreffen die Mutterschutzfristen, den Kündigungsschutz, die Arbeitsplatzgestaltung und das Mutterschaftsgeld.

Mutterschutzfristen

Sechs Wochen vor der Geburt beginnt die Mutterschutzfrist. Werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nicht beschäftigt werden, es sei denn, dass sie sich zur Arbeitsleistung ausdrücklich bereit erklären. Die Erklärung kann jederzeit widerrufen werden.

Die Schutzfrist endet acht Wochen nach der Entbindung. Bei einer Früh- oder Mehrlingsgeburt verlängert sie sich auf zwölf Wochen. In dieser Zeit besteht absolutes Beschäftigungsverbot! Wird der errechnete Geburtstermin überschritten, verlängert sich die Schutzfrist um diesen Zeitraum.

Kündigungsschutz

Während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung darf der Arbeitnehmerin nicht gekündigt werden. Voraussetzung dafür ist, dass dem Arbeitgeber zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft oder Entbindung bekannt war oder innerhalb zweier Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird. Ein Überschreiten dieser Frist ist dann unschädlich, wenn sie auf einem von der Frau nicht zu vertretenden Grund beruht und wenn sie die Mitteilung unverzüglich nachholt.

Während ihrer Schwangerschaft und während der Schutzfrist nach der Entbindung kann eine Frau das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist zum Ende der Schutzfrist nach der Entbindung kündigen.

Während der Schwangerschaft und während der acht beziehungsweise zwölf Wochen Schutzfrist kann die Arbeitnehmerin selbst zum Ende der jeweiligen Schutzfrist kündigen. Eine Frist muss dabei nicht eingehalten werden. Will die junge Mutter während oder zum Ende der Elternzeit kündigen, muss sie allerdings die gesetzliche oder vertragliche Kündigungsfrist einhalten.