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Maßnahmen gegen Prozessionsspinner

Veröffentlicht am 04/25/2019

Der Eichenprozessionsspinner hat sich im vergangenen Jahr in Kaarst stark vermehrt. Die befallenden Eichen befinden sich auf dem Gelände des Spielplatzes An der Sonnenuhr, im Stadtpark Kaarst sowie entlang der Neersener Straße. Um die Kaarster Bürger zu schützen, müssen die befallenen Bäume behandelt werden. Am Montag, 29. April 2019, wird zunächst an den Bäumen im Stadtpark gearbeitet: Ab 8.15 Uhr wird deshalb die Querung des Stadtparks mit Ausnahme der La-Madeleine-Allee gesperrt. Am Dienstag 30. April 2019 ist der Fuß-/Radweg entlang der Neersener Straße sowie der Spielplatz An der Sonnenuhr am Vormittag gesperrt.

Die Raupen des Spinners können Brennhaare abwerfen, die starken Juckreiz und beim Einatmen allergische Reaktionen sowie Atembeschwerden hervorrufen. Um die Gesundheitsgefährdungen sowie ein massives Auftreten des Eichenprozessionsspinners zu vermeiden, müssen die befallenen Eichen vorbeugend behandelt werden. Bereits in den Vorjahren wurde bei 127 befallenen Eichen der Wirkstoff Bacillus thuringensis verwendet. In diesem Jahr werden 138 Eichen mit dem Wirkstoff behandelt, der von den jungen Raupen gefressen wird. Für Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist das Mittel nachweislich nicht schädlich. Die Ölbasis des eingesetzten Mittels haftet bei Kontakt jedoch stark an Kleidung und Haut. Deshalb werden die Arbeitsbereiche gesperrt.

Info:
Die Behandlung der Bäume muss zum Schlupfzeitpunkt der Raupen Ende April/Anfang Mai erfolgen. Wird dieser Zeitpunkt verpasst, ist die Maßnahme wirkungslos. Erreicht die Larve ein späteres Entwicklungsstadium, trägt der Eichenprozessionsspinner bereits die Brennhaare und der Bacillus hat über den Magen der Raupen keine Wirkung mehr.



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