Sehenswürdigkeiten der Stadt Kaarst

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Veranstaltungskalender

25.02.2018 Irish Spring "Festival Of Irish Folk Musik 2018 " - AUSVERKAUFT
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28.02.2018 Kino Kaarst: Loving Vincent (um 17.00 Uhr und um 20.00 Uhr)
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02.03.2018 Carsten Höfer "Secondhand Mann - Gebrauchte Männer lieben länger "
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Rathausplatz 23
41564 Kaarst

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Gutachten

Verkehrsplanung K 37 neu

Das B-Planverfahren zur Optimierung der äußeren Erschließung (B-Pläne Nrn. 86, 90, 110)  wurde bereits im Jahre 2009 eingeleitet.

In mehreren Sitzungen des Planungs- und Verkehrsausschusses (PVA) sowie Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschusses (HWFA) wurden im Juni und Juli 2010 die Ergebnisse der umfangreichen Verkehrsuntersuchungen und die Verkehrssimulationen zu den verschiedenen Varianten der neuen K 37 vorgestellt. Die Bürgerschaft wurde ebenfalls über diese Ergebnisse in einer Bürgerinformationsveranstaltung über die Ergebnisse unterrichtet. Es gingen zahlreiche Bedenken und Anregungen zur vorgesehenen Verkehrsplanung ein. Daraufhin wurden ergänzende Gutachten beauftragt und die Ergebnisse in einer erneuten Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Die Gutachter empfahlen übereinstimmend die Umsetzung der Variante 7 als Ortsumgehung, die zwar eine neue K-37-Trassenführung mit Brückenbauwerk über den Nordkanal und Regiobahn vorsieht, jedoch den alten Bahnübergang an der Gümpgesbrücke beibehält. Gleichzeitig kam aus dem Verkehrsministerium unter der damaligen Leitung von Minister Lutz Lienenkämper die gute Nachricht, dass auch diese Variante vom Grundsatz her förderfähig sei.

Endbericht PTV K 37n

Runge & Küchler - Verkehrsuntersuchung Holzbüttgen L390/Gümpgesbrücke

Runge & Küchler - Anlagenband L390/Gümpgesbrücke

Artenschutz

Der „Artenschutz“ ist im BNatSchG 2010 in § 44 verankert. § 44 nennt vier – im Folgenden vereinfacht formulierte – Verbote, die sog. Zugriffsverbote:

(1) Es ist verboten,

1. Tiere der besonders geschützten Arten oder ihre Entwicklungsformen zu töten,

2. Tiere der streng geschützten Arten während bestimmter Zeiten erheblich zu stören,

3. Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der Tiere der besonders geschützten Arten zu beschädigen,

4. Pflanzen der besonders geschützten Arten oder ihre Standorte zu beschädigen.

§ 44 Abs. 5 BNatSchG enthält eine Privilegierung u.a. von Eingriffsvorhaben und Bebauungsplänen. Sie sind von den Verboten Nr. 1 und 3 freigestellt, wenn die ökologische Funktion der betroffenen Fortpflanzungs- oder Ruhestätten im räumlichen Zusammenhang weiterhin erfüllt wird. Dafür können auch vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen festgesetzt werden.

Um zu vermeiden, dass ein B-Plan wegen entgegenstehender Verbotstatbestände des BNatSchG unwirksam ist, ist eine artenschutzrechtliche Prüfung erforderlich. Bei dieser Prüfung wird das Vorkommen der sog. planungsrelevanten Arten (in Kaarst potenziell ca. 50 Arten) untersucht und bewertet. Es handelt sich in Kaarst vorwiegend um Vögel und Fledermäuse.

Der Bereich Stadtentwicklung, Planung, Bauordnung hat 2009 den Biologen Herrn Tillmanns beauftragt, in Kaarst faunistische Bestandserfassungen planungsrelevanter Arten durchzuführen.

Die Untersuchungsergebnisse zum Vorkommen von Feldhamstern im Entwicklungsbereich "Hüngert II" sind zwischenzeitlich weitestgehend abgeschlossen

Diese finden Sie hier.

Weitere Untersuchungsergebnisse werden im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens vorgestellt.

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Einzelhandel

In einer gemeinsamen Sitzung des PVA und des Wirtschaftsförderungsausschusses ist im April 2004 der erste Beitrag zum Fachentwicklungsplan Einzelhandel, Gastronomie, zentrenrelevante Dienstleistungen – Teil Einzelhandel-, erarbeitet von der CI-MA GmbH, mit weiteren Beschlüssen zur Kenntnis genommen worden.

Er beinhaltete neben den Rahmendaten, Angebots- und Nachfragestrukturen im Wesentlichen Maßnahmen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Einzelhandels in der Stadt Kaarst, um verlässliche Entscheidungsgrundlagen für die zukünftige Stadtentwicklungsplanung zu leisten.

Im Zusammenhang mit einem Konzeptpapier für eine „Standort- Marketingbroschüre“ der Immobiliengemeinschaft Kaarst-Mitte e.V. (ISG Kaarst-Mitte) ist im Herbst 2007 eine Fortschreibung des Einzelhandelsbestandes erfolgt. Diese Fortschreibung diente der Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Kaarster Mitte sowie als Arbeitspapier für die Verwaltung, insbesondere für Investoren und die Wirtschaftsförderung.

Im Januar 2010 hat das CIM-Projekt-Team die 3. Aufnahme aller Einzelhandelsbetriebe im Stadtgebiet nach Sortimentsschwerpunkten und relevanten Verkaufsflächenanteilen durchgeführt.

Neben dem wesentlichen Bestandteil des nunmehr erarbeiteten „Fachbeitrages Einzelhandel“, Empfehlungen zur zukünftigen Einzelhandelssteuerung in Kaarst zu liefern, beinhaltet die Entwurfsfassung der CIMA GmbH auch Vorschläge zur Abgrenzung von zentralen Versorgungsbereichen innerhalb des Kaarster Stadtgebietes sowie eine Aktualisierung der „Kaarster Liste“.

Bereits im Fachentwicklungsplan Einzelhandel aus dem Jahr 2004 hat die „Kaarster Liste“ mit den darin aufgeführten nahversorgungs- und zentrenrelevanten Sortimenten insbesondere zur Entscheidung von Entwicklungsspielräumen in der Bauleitplanung hinsichtlich einer warengruppenspezifischen Entwicklung des Einzelhandels in Kaarst gedient. Nunmehr wurde die „Kaarster Liste“ sowohl vor dem Hintergrund der heutigen Gestaltungspotentiale in den Haupteinkaufsbereichen von Kaarst und Büttgen aktualisiert.

Die vorliegende Fortschreibung des Fachentwicklungsplans Einzelhandel für die Stadt Kaarst beinhaltet zusätzlich die Abgrenzung der zentralen Versorgungsbereiche. Dabei wird den nach 2007 in Kraft getretenen Anforderungen der Landesplanung in NRW sowie dem 2008 aktualisierten Einzelhandelserlass Rechnung getragen. Die Definition und die Funktion von zentralen Versorgungsbereichen sowie die Empfehlung von Abgrenzungen von zentralen Versorgungsbereichen innerhalb des Kaarster Stadtgebietes ist im Fachentwicklungsplan unter Pkt. 6 zu entnehmen.

Zum weiteren Vorgehen (Interkommunale und regionale Abstimmung):

Der Entwurf des Fachentwicklungsplans wurde zu weiteren Beratungen in den Fraktionen zunächst zur Kenntnis genommen. Im Anschluss daran wurde entsprechend der Empfehlung des Einzelhandelserlasses NRW eine Beteiligung der für das landesplanerische Anpassungsverfahren zuständigen Behörde (Bezirksregierung Düsseldorf), der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammern und den Einzelhandelsverbänden sowie einer Abstimmung mit den betroffenen Nachbargemeinden durchgeführt. Gleichzeitig wurden die Immobilien- und Standortgemeinschaft Kaarst-Mitte (ISG) und die Werbegemeinschaften in der Stadt Kaarst im Sinne eines fachlichen und örtlichen Erfahrungs- und Meinungsaustausches beteiligt.

Entsprechend aller eingebrachten Anregungen wird nach erfolgter Abwägung die vorliegende Entwurfsfassung ergänzt bzw. geändert und mit Beschlussvorschlägen der Verwaltung zunächst den zuständigen Fachausschüssen zur Beratung und Beschlussempfehlung an den Stadtrat vorgelegt. Der Stadtrat beschließt schließlich die strategischen Maßnahmen sowie insbesondere die „Kaarster Liste“ und die zentralen Versorgungsbereiche aus denen dann konkrete Handlungen zur Sicherung und Schaffung von Baurecht abzuleiten sind. Der Fachentwicklungsplan Einzelhandel ist u. a. auch Grundlage für die landesplanerischen Abstimmung des Bauleitplanverfahrens „Verlagerung IKEA“ .

Ein von der Gemeinde nach § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossenes Einzelhandelskonzept stellt lediglich eine informelle Planung dar. Seine Bedeutung liegt insbesondere in der Vorbereitung formeller Planungen oder sonstiger Maßnahmen nach dem BauGB. Weiterhin kann ein Einzelhandelskonzept Entscheidungen nach dem BauGB ersetzen oder begründen. Die hauptsächliche Bedeutung des Einzelhandelskonzeptes liegt in der internen Bindungswirkung/Selbstbindung. Einem Einzelhandelskonzept kommt damit eine die Bauleitplanung unterstützende Bedeutung zu.

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