Elektromobilität in Kaarst

Elektromobilität als Baustein der Mobilitätswende

Elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind wesentliche Bausteine einer nachhaltigen klimaneutralen Mobilität. Eines der Ziele der Mobilitätswende in Deutschland ist die Verringerung des CO₂-Ausstoßes in die Atmosphäre. Die Hauptverursacher dieser Emissionen sind vor allem die Industrie und der Fahrzeugverkehr. Klimaneutrale Fahrzeuge tragen dazu bei, eine bessere Luftqualität in den Städten zu garantieren. Der Umstieg auf Elektro-Fahrzeuge wirkt sich auch auf die Lärmbelastung aus. Geringerer Verkehrslärm verbessert das Wohlbefinden und das Stadtklima. Elektro-Mobilität schließt nicht nur den Kfz-Verkehr ein, sondern erstreckt sich mittlerweile auch auf die Fahrradbranche, Sharing-Dienste und den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Mobilitätswende bedeutet auch, dass Möglichkeiten geschaffen werden müssen, weniger mit dem Auto und mehr mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu unternehmen. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Elektro-Mobilität bis 2030 offensiv sowohl privat als auch kommunal zu fördern.

Im folgenden finden Sie einen Überblick über die Elektro-Mobilität in der Stadt Kaarst.

FAQ Elektromobilität

Uns erreichen viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern bezüglich des Themas Elektro-Mobilität. Die häufigsten Fragen und Antworten haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Im Dezember 2021 wurde ein Förderantrag für die Errichtung von 10 Ladepunkten durch die Stadt Kaarst gestellt. Hinsichtlich der Standortfragen wird die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Kaarst konkrete Standorte definieren. Zu einigen Standorten müssen noch ein paar technische und liegenschaftliche Voraussetzungen erörtert werden, bevor die Prüfung im Einzelnen stattfinden und der Aufbau der Ladepunkte vollzogen werden kann. Es werden weitere Förderanträge für aktuell insgesamt etwa 25 Standorte im gesamten Stadtgebiet gestellt. Die Standortprüfung wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen sein. Die genauen Standorte möglicher und bereits vorhandener Ladepunkte können Sie im Ratsinformationssystem oder unter dem folgenden PDF-Link nachlesen:
X_1067_Mitteilungsvorlage.pdf

 

Die Verwaltung erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Kaarst konkrete Standorte möglicher Ladepunkte. Für 10 Ladepunkte wurden bereits im Jahr 2021 ein Förderantrag zur Errichtung gestellt. Insgesamt werden etwa 25 weitere Elektro-Ladepunkte im gesamten Stadtgebiet Kaarst auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Die möglichen und bereits vorhandenen Standorte von Ladepunkten finden Sie unter dem nachstehenden PDF-Link.

Auf dem Kaarster Stadtgebiet betreibt die Stadtwerke Kaarst die öffentlichen Ladepunkte.

An folgenden Standorten finden Sie bereits bestehende Ladeinfrastruktur:

  • K37n/Hans-Dietrich-Genscher-Straße 1, 41564 Kaarst
  • Kaarst Mitte/Gustav-Heinemann-Straße 9, 41564 Kaarst
  • Kaarst Mitte/Am Neumarkt 2, 41564 Kaarst
  • Holzbüttgen/Hüngert 1, 41564 Kaarst

Ja, sofern der Platz für einen Pkw auf Ihrem Grundstück ausreichend gegeben ist und die Einhaltung der sonstigen (baurechtlichen) Anforderungen beachtet werden. Es sollte auf den vorhandenen Stellplatz zurückgegriffen werden, um weitere Versiegelungen auf dem Grundstück zu vermeiden. Dementsprechend muss ausreichend Fläche für die Errichtung vorhanden und die Möglichkeit der Verlegung eines Stromanschlusses gegeben sein.

U.a. bieten die Stadtwerke Kaarst Ladelösungen fürs Elektroauto: Lösungen für Elektromobilität von den Stadtwerken Kaarst (stadtwerke-kaarst.de)

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Nein, das ist generell nicht zulässig. Die öffentlichen Straßenflächen unterliegen nach §14 des Straßen- und Wegegesetzes NRW dem Gemeingebrauch. Deswegen ist es nicht möglich, diese Flächen für private Nutzungen zur Verfügung zu stellen.

Aufgrund der Verkehrssicherungspflicht ist das Verlegen eines Ladekabels über die öffentlichen Gehwege nicht möglich. Zudem müssen die Gehwege barrierefrei gehalten werden. Kommt es bei der Verlegung von Ladekabeln über einem Gehweg zu einem Unfall, kann der Verursacher aufgrund der Verletzung der Verkehrssicherungspflicht haftbar gemacht werden.

Die Bundesregierung hat auf ihrer Internetseite unterschiedliche Fördermöglichkeiten übersichtlich dargestellt. Auch das Land NRW fördert den Kauf von Elektrofahrzeugen. Unter dem nachstehenden Links finden Sie Informationen zu diesem Thema:

 

Zurzeit bietet die Stadt Kaarst leider keine Förderprogramme für Elektrofahrzeuge an.

Elektro-Ladesäulen in Kaarst


Die Stadtwerke Kaarst betreiben eine Ladesäule mit zwei Anschlüssen am Rathaus in Kaarst, die öffentlich zugänglich ist. Die maximale Parkdauer an dieser Ladesäule beträgt vier Stunden in den Zeiten von 8.00 bis 18.00 Uhr täglich. Es muss eine Parkscheibe eingelegt und das Elektro-Auto muss tatsächlich geladen werden. Wenn diese Vorgaben erfüllt sind, ist das Parken in dieser Zeit kostenfrei. Der Strom am Ladepunkt am Kaarster Rathaus ist kostenpflichtig. Die Kosten für eine Grundgebühr und Stromkosten variieren je nach Ladekarte und Anbieter.


Um den Umstieg auf Elektro-Mobilität für alle Autofahrer in Kaarst zu erleichtern und interessant zu gestalten, benötigt die Stadt mehr Ladestationen. Die Verwaltung arbeitet bereits mit den Stadtwerke Kaarst an der Einrichtung weiterer Ladesäulen auf dem Stadtgebiet. Im Dezember 2021 wurde ein Förderantrag für die Errichtung von 10 Ladepunkten durch die Stadt Kaarst gestellt. Sobald der Förderbescheid vorliegt, werden in den Ortsteilen Kaarst, Büttgen, Holzbüttgen und Vorst weitere öffentliche Ladesäulen errichtet.

Im Jahr 2021 wurden im Rahmen der „Earth-Week“ je zwei Elektro-Ladesäulen für den städtischen Fuhrpark am Kaarster Rathaus und am Technischen Rathaus in Büttgen installiert. Eine weitere Ladesäule befindet sich am Baubetriebshof. Mit Öko-Strom ausgerüstet, können die Elektro-Fahrzeuge der Stadt betankt und nachhaltig klimaneutral von den Mitarbeitern genutzt werden.

Einen Überblick über alle städtischen und privaten Angebote finden Sie unter den folgenden Links:

 

Elektro-Fahrräder in Kaarst

Bereits im Jahr 2016 erhielt die Stadtverwaltung von der Stadtwerke Kaarst zwei Elektro-Fahrräder für den Dienstgebrauch. 2019 kamen zwei weitere Elektro-Fahrräder hinzu.

Die Stadtwerke Kaarst unterhalten am Rathaus Kaarst eine Elektro-Ladestation für Elektro-Fahrräder. Zudem ist eine Reparatur-Station für Fahrräder am Rathaus Kaarst eingerichtet, um Reifen aufzupumpen oder kleinere Reparaturen am Fahrrad vorzunehmen.

Seit 2020 nutzen die städtischen Mitarbeiter des Baubetriebshofs zwei Elektro-Lastenräder, um beispielsweise Grünschnitt, Geräte oder Grabschmuck zu transportieren. Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Kaarst hat das Land NRW den Kauf von zwei Lastenfahrrädern mit 60% aus einem Fördertopf für emissionsarme Mobilität bezuschusst. Auch das Technische Rathaus in Büttgen verfügt über ein Elektro-Lastenrad. Gesponsert wurde es über die Klimaallianz Rhein-Kreis-Neuss (RKN). Ein interkommunaler Zusammenschluss einiger Kommunen des RKN, mit dem Ziel einer Klimaoffensive zum Schutz der Natur sowie der Förderung nachhaltiger Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals = SDGs). Die geräuschlosen Elektro-Lastenräder erleichtern den Mitarbeitern der Stadt die Arbeit und schonen die Umwelt.

Elektrifizierter ÖPNV

Die Planung, Organisation und Ausgestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs in NRW ist Aufgabe der Kreise und kreisfreien Städte. Sie stellen einen Nahverkehrsplan auf. Der Nahverkehrsplan soll die öffentlichen Verkehrsinteressen des Nahverkehrs konkretisieren und den mittel – bis langfristig angestrebten Anteil des ÖPNV am Gesamtverkehr (Modal Split) benennen. Außerdem sind vorhandene Verkehrsstrukturen und Ziele von Raum – und Landesordnung zu beachten. Zugleich sind die Belange des Klima- und Umweltschutzes, des Rad- und Fußverkehrs, der Barrierefreiheit, des Städtebaus, der Quartiersentwicklung und weitere Bedarfe zu beachten und untereinander abzuwägen.

Um den Belangen des Klima- und Umweltschutzes gerecht zu werden wurde im Rahmen des Nahverkehrsplans des Rhein-Kreis-Neuss festgelegt, dass u.a. Maßnahmen wie der Einsatz schadstoffarmer Busse, die Neubeschaffung von Bussen mit abgasärmster Technik und Mindestanforderungen an die Umweltstandards der eingesetzten Linienbusse in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.

Die Regiobahn plant eine Verlängerung des Streckenabschnittes der S28 zwischen Kaarst und Viersen. Zur Effizienzsteigerung und zum Schutz der Umwelt soll die zurzeit mit Dieseltriebwagen angetriebene S28 über das komplette Streckennetz auf einen elektrischen Betrieb umgerüstet werden. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter: Streckenausbau - RegioBahn S28 (regio-bahn.de

Öffentliche Ladesäuleninfrastruktur

Die Ladesäulenverordnung (LSV) setzt in Deutschland die europäischen Vorgaben der Richtlinie hinsichtlich technischer Vorgaben und Mindestanforderungen für das Laden von Elektromobilen in deutsches Recht um. Die neueste Novellierung zielt auf die Umsetzung der Vorgaben der im „Masterplan Ladeinfrastruktur“ der Bundesregierung (2019) ab. Unter anderem wird der Aufbau, der Betrieb und ein einheitliches Bezahlsystem für die Elektro-Ladeinfrastruktur in der LSV angepasst.
Wenn Sie sich über die Anschaffung eines Elektro-Fahrzeuges oder die Errichtung einer öffentlichen Ladeinfrastruktur informieren möchten, finden Sie unter folgenden Links weiterführende Informationen:

Fördermöglichkeiten für Elektrofahrzeuge:

Fördermöglichkeiten für Ladeinfrastruktur:

Kontakt

Frau Anders


Rathaus Büttgen
Raum 200
Rathausplatz 23
41564 Kaarst

Frau Jancak


Rathaus Büttgen
Raum 200
Rathausplatz 23
41564 Kaarst