Neues Angebot für Brandschutzaufklärung


v.l. Herr Michael Schneider, Herr Andreas Kalla und Herr Timo Zinnall

Die Freiwillige Feuerwehr Kaarst hat zwei Mitglieder zur „Fachkraft für Rauchwarnmelder“ ausbilden lassen. Timo Zinnall und Michael Schneider sollen in Zukunft den Kaarster Bürgern die möglichen Brandschutzmaßnahmen in ihrer Wohnung näherbringen. Die neue Beratung ergänzt das Angebot der Kaarster Feuerwehr zur Brandschutzaufklärung, das unter anderem einen Brandschutztag und bereitgestellte Informationen zur Brandvorbeugung beinhaltet.

Die Kaarster Feuerwehr bietet ihre Brandschutzberatung künftig auch vor Ort an: Nämlich dort, wo die Anfahrt der Rettungskräfte länger als drei Minuten dauern könnte. Wie lange die Feuerwehr tatsächlich benötigt, um im Einsatzfall alle Adressen im Stadtgebiet zu erreichen, wurde eigens getestet. „Gerade in den sehr weit außen liegenden Bereichen setzen wir auf eine ganzheitliche Beratung und Aufklärung“, sagt der Kaarster Feuerwehr-Chef Andreas Kalla. Die Eigentümer der betreffenden Immobilien wurden postalisch über das Angebot informiert. „Der vorbeugende Brandschutz ist ein wichtiger Teil unserer Aufgaben. Wir wollen, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger darüber informiert sind, auf welche Weise sie selbst zum Brandschutz in ihrer Wohnung beitragen können. Im Ernstfall ist es zudem wichtig, dass Brände schnell erkannt werden“, sagt Kalla. Im Zuge dieser Aufklärung werden kostenlose Rauchmelder an die beratenen Bürger ausgegeben.

Andreas Kalla hofft auf eine hohe Nachfrage der Kaarster: „Viele unserer Bürgerinnen und Bürger haben die bestehende Rauchmelderpflicht in den eigenen vier Wänden noch nicht umgesetzt. Die Mitarbeiter können mit ihrer Zusatzausbildung nun als Ansprechpartner fungieren und bei der Umsetzung unterstützen. Im Fokus steht aber nicht nur die Anschaffung von Rauchmeldern. Wir möchten mit den Bürgern an Lösungen arbeiten, die auf die individuellen Gegebenheiten der Wohnung zugeschnitten sind. Deshalb bieten wir an, dass die Mitarbeiter die Interessenten zu Hause besuchen und direkt vor Ort auf geeignete Brandschutzmaßnahmen eingehen“, sagt Kalla.

Info
Seit dem Jahr 2017 gibt es die Heimrauchmelderpflicht.
Bei Interesse an einer Beratung kann unter folgender Adresse Kontakt aufgenommen werden:
rauchmelder-retten-leben@feuerwehr-kaarst.de