Kurz gelesen:
- Bisher liegen der Stadt rund 326 Rückmeldungen vor.
- Nur bei einem Drittel der Rückläufe wird ein Problem mit Grundwasser im Keller gemeldet.
- Vor diesem Hintergrund ist die Berichterstattung des Lokalradios News 89.4 aus der vergangenen Woche zu korrigieren. Dort wurde vermeldet, 6.000 Kaarster Häuser stünden im Wasser. Der Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Harald Droste, kann diese Zahl nicht nachvollziehen: „Selbst wenn wir immer eine gewisse Dunkelziffer einrechnen müssen, ist die Zahl 6.000 sicherlich falsch. In Kaarst gibt es nur rund 10.000 Gebäude.“
- Unterstützung für Personen, die keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zu Online-Dienstleistungen haben: Städtische Mitarbeiter stehen am Dienstag, 18. März 2025 und am Dienstag, 25. März 2025, jeweils zwischen 14.30 und 17.00 Uhr im Raum 406 des Kaarster Rathauses bereit, um beim Ausfüllen des Fragebogens zu helfen.
Nur noch bis zum 31. März 2025 können Kaarster Eigenheimbesitzer bei der freiwilligen Abfrage zur Erhebung des Gebäudekatasters mitmachen. Bisher liegen der Stadt rund 326 Rückmeldungen vor. Nur bei einem Drittel der Rückläufe wird ein Problem mit Grundwasser im Keller gemeldet. Vor diesem Hintergrund ist die Berichterstattung des Lokalradios News 89.4 aus der vergangenen Woche zu korrigieren. Dort wurde vermeldet, 6.000 Kaarster Häuser stünden im Wasser. Der Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Harald Droste, kann diese Zahl nicht nachvollziehen: „Selbst wenn wir immer eine gewisse Dunkelziffer einrechnen müssen, ist die Zahl 6.000 sicherlich falsch. In Kaarst gibt es nur rund 10.000 Gebäude.“
Dennoch nimmt die Stadt die Grundwasser-Problematik sehr ernst. Ob allerdings eine umlagefinanzierte Pumpenlösung wie in Korschenbroich in Kaarst realistisch und zielführend ist, hängt auch von der Betroffenheit ab. „Mit der Erstellung eines Gebäudekatasters schaffen wir eine erste Grundlage, um möglichst umfassende Informationen zu erhalten. Die Angabe über mögliche Grundwasser-Einbrüche sowie die technische Beschaffenheit der Gebäude helfen uns weiter, um die notwendigen politischen Beratungen zu ermöglichen“, sagt Bürgermeisterin Ursula Baum.
Damit möglichst viele Hauseigentümer den Online-Fragebogen auf der Homepage der Stadt ausfüllen, bietet die Stadt Unterstützung für Personen an, die keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zu Online-Dienstleistungen haben: Städtische Mitarbeiter stehen am Dienstag, 18. März 2025, und am Dienstag, 25. März 2025, jeweils zwischen 14.30 und 17.00 Uhr im Raum 406 des Kaarster Rathauses bereit, um beim Ausfüllen des Fragebogens zu helfen.
Unter www.kaarst.de/grundwasser gibt es alle Hintergründe und aktuelle Informationen zum Thema Grundwasser in Kaarst. Dort ist auch ein Link zum ELWAS-WEB eingestellt. Hier finden Interessierte Daten zum Grund- und Oberflächenwasser des Landes. Der Link zum Fragebogen ist ebenfalls auf dieser Seite zu finden.