Die Aufgabe der Unterbringung von zugewiesenen Flüchtlingen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit bleibt für die Stadt Kaarst eine Herausforderung.

Neben der von Politik und Verwaltung betriebenen dezentralen Unterbringung in städtischen Flüchtlingsunterkünften oder in von privat angemieteten Wohnungen, sind mittlerweile auch vier städtische Sporthallen zu provisorischen Flüchtlingsunterkünften umfunktioniert worden. Der Wegfall der geplanten Notunterkunftseinrichtung (NUE) des Landes erhöht die in nächster Zeit zu erwartenden Zuweisungen.

Daher greift die Stadt zur Unterbringung von Flüchtlingen auch auf von privaten Eigentümern angebotene, bisher leerstehende Gebäude zu. Hierzu zählt unter anderem auch ein nun von der Stadt angemietetes Gebäude an der Novesiastraße.

Ebenso gehen die Planungen zum Bau eines Wohngebäudes für soziale Zwecke an der Hubertusstraße, das auch zur Unterbringung von Flüchtlingen dienen soll, weiter.

Hinweis:

Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung stehen am Dienstag, den 15.12.2015 von 18:30 bis 19:30 Uhr im Foyer des Rathauses Büttgen allen interessierten Personen zur Verfügung, um die entsprechenden Planungen vorzustellen, weitergehende Informationen zur Nutzung dieser Gebäude zu geben und ebenso für Fragen zur Verfügung zu stehen.