Die Stadt Kaarst hat in den letzten Jahren mehrere Fördermittelprojekte abgeschlossen. Es werden alle Förderprojekte dargestellt, bei denen die Stadt eine Zuwendung über 10.000,00 EUR erhalten hat.
1. Abbiegeassistenzsysteme, Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsysteme
Im Rahmen eines Fördermittelprojekts wurde die freiwillige Nachrüstung von Abbiegeassistenzsystemen in Bestandsfahrzeugen der Kaarster Feuerwehr unterstützt. Dabei erhielt das Projekt eine finanzielle Förderung in Höhe von 10.500,00 EUR. Der Eigenanteil betrug 13.240,57 EUR, was in der Summe zu Gesamtkosten von 23.740,57 EUR führte.
2. Erwerb eines Mannschaftstransportfahrzeuges für die Kinder- und Jugendfeuerwehr, Gründung und Förderung von Kinderfeuerwehren
Durch die Förderung „Kinderfeuerwehr“ wurde der Erwerb eines Mannschaftstransportfahrzeugs für die Kinder- und Jugendfeuerwehr unterstützt. Das Fahrzeug wird vor allem für den Transport von Personal und Material der Jugendfeuerwehr eingesetzt, insbesondere im Rahmen von Ausbildungsdiensten und Freizeitangeboten. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, auf Ersatzfahrzeuge zurückzugreifen. Mit dem Bescheid vom 10. Mai 2022 wurde eine Förderung in Höhe von 48.000,00 EUR bewilligt, während der Eigenanteil bei 16.510,00 EUR liegt, was einen Gesamtbetrag von 64.510,00 EUR ergibt. Das Fahrzeug wurde inzwischen angeschafft und der Verwendungsnachweis wurde erstellt.
3. Nationale Klimaschutzinitiative: Schaffung einer Stelle für Klimaschutzmanagement
Die Stadt Kaarst hat eine Stelle für Klimaschutzmanagement eingerichtet, um die Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts zu unterstützen. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme hatten sich auf 84.042,51 EUR belaufen. Davon wurde ein Großteil durch einen Zuwendungsbescheid von 75.899,75 EUR gedeckt, während die Stadt lediglich einen Eigenanteil von 8.142,76 EUR trug. Die neue Position trägt maßgeblich dazu bei, die Klimaschutzmaßnahmen der Stadt effektiv zu koordinieren und voranzutreiben.
4. progres.nrw - Emissionsarme Elektromobilität
Die Einrichtung und Netzanschlüsse von stationärer, nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur wurden an verschiedenen Standorten geplant. Insgesamt wurden je vier Ladepunkte an der Verwaltungsdienststelle Büttgen und am Rathaus Kaarst und zwei Ladepunkte am Baubetriebshof installiert.
Für dieses Projekt wurde am 16. November 2020 ein Bescheid erlassen, der eine Zuwendung in Höhe von 21.910 EUR vorsah. Darüber hinaus war ein Eigenanteil von 5.477,50 EUR erforderlich. Somit ergab sich ein Gesamtbetrag von 27.387,50 EUR für die Umsetzung der Ladeinfrastruktur. Diese Maßnahme trug zur Förderung der Elektromobilität in der Region bei und unterstützte die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel. Durch die Errichtung dieser Infrastruktur wurde ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität gemacht.
5. Trimm-Dich-Parcours, Moderne Sportstätte 2022
Im Vorster Wald befand sich ein öffentlich zugänglicher Trimm-Dich-Pfad, der in den 1970er Jahren angelegt worden war. Mit der Zeit war dieser jedoch stark in die Jahre gekommen, sodass die veralteten Sportgeräte aus Sicherheitsgründen abgebaut worden waren, um Verletzungsgefahren zu vermeiden. Nun stand eine umfassende Modernisierung des Pfads an, um ihn zu einem attraktiven, barrierearmen Outdoor-Bewegungs- und Konditionsparcours umzugestalten.
Gefördert wurde das Projekt durch die NRW.BANK, die einen Zuschuss für Investitionen in Sportstätten und Sportanlagen gewährte. Mit diesem Zuschuss konnten Maßnahmen wie die Modernisierung, Instandsetzung und Sanierung der Anlage, die Ausstattung sowie der Umbau oder Ersatzneubau finanziert werden. Darüber hinaus umfasste die Förderung auch die Entwicklung einer sportfachlich notwendigen Infrastruktur. Besonderer Wert wurde hierbei auf die energetische Ertüchtigung, digitale Modernisierung, Herstellung von Barrierefreiheit oder Barrierearmut sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und Verletzungen gelegt.
Mit Bescheid vom 06.02.2023 war für die Modernisierung des Trimm-Dich-Pfads ein Zuwendungsbetrag in Höhe von 26.000,00 EUR bewilligt worden. Der Eigenanteil hatte sich auf 14.013,98 EUR belaufen, sodass sich ein Gesamtbetrag von 40.013,98 EUR ergab, der für die Umsetzung des Projekts zur Verfügung stand.
6. Anschaffung und Installation Ladesäulen, Ladeinfrastruktur vor Ort
Die Stadt Kaarst stellte einen Förderantrag im Rahmen des Bundesförderprogramms "Ladeinfrastruktur vor Ort", um öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu beschaffen und einzurichten. In diesem Antrag wurde die Förderung für zehn AC-Ladestationen mit jeweils 22 kW beantragt. Am 25. März 2022 erhielt die Stadt den Förderbescheid, der eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 47.409,82 EUR umfasste. Der Eigenanteil der Stadt betrug 100.040,18 EUR. Mit dieser Förderung sollte die Attraktivität von Elektrofahrzeugen im Stadtgebiet erhöht werden. Dadurch wurde erwartet, dass die Nutzung von Elektrofahrzeugen gefördert und der Ausbau der Ladeinfrastruktur vorangetrieben wurde. Diese Maßnahme war Teil einer umfassenden Strategie, die die umweltfreundliche Mobilität in Kaarst unterstützen sollte. Die Errichtung der Ladeinfrastruktur war ein wichtiger Schritt, um den Bedürfnissen der E-Auto-Fahrer gerecht zu werden und die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in der Bevölkerung zu steigern. Insgesamt zielte das Projekt darauf ab, die nachhaltige Entwicklung der Stadt zu fördern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Stadtverwaltung sah in dieser Initiative eine Chance, die Verkehrswende aktiv mitzugestalten und die Lebensqualität in Kaarst zu verbessern.
Weitere Infos: www.kaarst.de/planen-bauen-mobilitaet-und-umwelt/elektromobilitaet
7. PV-Anlage Gesamtschule Kaarst-Büttgen, progres.nrw – Klimaschutztechnik
Die Gesamtschule Büttgen-Kaarst plante die Errichtung einer Photovoltaik-Dachanlage auf der Turnhalle. Für dieses Vorhaben wurde am 27. Juni 2023 ein Zuwendungsbetrag in Höhe von 124.790,00 EUR bewilligt. Zusätzlich wurde ein Eigenanteil in Höhe von 13.871,18 EUR benötigt. Damit beliefen sich die Gesamtkosten des Projekts auf 138.661,18 EUR.
Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern und die Energiekosten der Schule nachhaltig zu senken. Durch die Installation der Photovoltaikanlage soll ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.