Vorsorgen für den Stromausfall
Was Sie tun können.
VORSORGE FÜR NOTFÄLLE
Vorräte für mindestens zehn Tage anlegen
- Getränke: Halten Sie einen Trinkwasservorrat mit 2 Litern Flüssigkeit pro Person und Tag parat.
- Lebensmittel: Halten Sie einen Vorrat von haltbaren Lebensmitteln parat, den man nicht unbedingt erwärmen muss:
- Beispielsweise Gläser oder Konserven mit Ravioli, Suppen, Hülsenfrüchten, Trockenobst oder auch Brot, Fisch, Fleisch, Honig, Zucker, Fertiggerichte, Marmeladen.
- Als Richtwert gelten etwa 2.200 kcal pro Person und Tag.
Was außerdem noch im Haushalt vorrätig gehalten werden sollte:
- Batterien, solarbetriebene Powerbanks
- Streichhölzer oder Feuerzeuge, Taschenlampen, Kerzen
- Batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio
- Bargeld (Im Falle eines Stromausfalls funktionieren auch Geldautomaten nicht)
- Seife, Zahnbürste, Zahnpasta, Feuchttücher, Toilettenpapier
- Alternative Kochmöglichkeiten wie Gaskocher, Grill und Grillkohle vorhalten. (Achtung! Nicht in der Wohnung grillen, es besteht Erstickungsgefahr!)
Ein Tipp vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zum „Prinzip lebender Vorrat“: Versuchen Sie, Ihre Vorräte in Ihren alltäglichen Lebensmittelverbrauch zu integrieren. So wird er immer wieder verbraucht und erneuert, ohne dass Lebensmittel verderben. Beachten Sie außerdem Hinweise zur Lagerung.
Prägen Sie sich die Notrufmeldestelle in ihrer Umgebung gut ein (Siehe Karte unten).
WÄHREND EINES STROMAUSFALLS
- Nutzen Sie ein Radio mit Kurbel- oder Batteriebetrieb oder ein Autoradio, um aktuelle Hinweise zu erhalten. Im Falle einer Gefahrenlage hält Sie der Krisenstab des Rhein-Kreises Neuss Sie über den Lokalsender News 89.4 auf dem Laufenden.
- Kontaktieren Sie die Notrufnummern bitte nur im Notfall. Ein Strom- oder Heizungsausfall ist kein Notfall.
NACH EINEM STROMAUSFALL
- Schalten Sie strombetriebene Geräte nur nacheinander wieder ein, um eine Überlastung des Stromnetzes (auch in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung) zu verhindern.
- Halten Sie Ihren Vorrat wieder aktuell.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: https://www.bbk.bund.de/DE/Home/
Was wir tun.
VERWALTUNG IM NOTBETRIEB
Die Stadtverwaltung wird im Fall eines flächendeckenden andauernden Stromausfalls ihren Betrieb auf die krisenrelevanten Aufgaben konzentrieren. Dazu zählen insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie nach Möglichkeit die Information der Bevölkerung. Zudem stellt die Stadt im Notfall die Versorgung von Personen sicher. Entsprechende Strukturen und Dienstpläne wurden erarbeitet.
NOTRUFMELDESTELLEN EINRICHTEN
Die Stadt Kaarst plant für Notfall- und Ausnahmesituationen, wie z. B. im Rahmen einer möglichen Energiemangellage in allen Stadtteilen stationäre und mobile Anlaufpunkte.
Dort können im Notfall verlässlich Notrufe abgesetzt und Erste Hilfe geleistet werden.
Weitere Informationen und die Standorte der Anlaufstellen erhalten Sie hier: www.kaarst.de/notfallinformationspunkt