Das Begegnungscafé der Gemeindecaritas St. Martinus hat sein 10-jähriges Bestehen gefeiert. Vor genau einem Jahrzehnt entstand auf Initiative des damaligen Diakons Martin Becker die Idee, einen Ort der Begegnung und Wertschätzung für Geflüchtete zu schaffen – zu einer Zeit, als zahlreiche syrische Familien in Deutschland Schutz suchten.

Was damals als kleine Unterstützungsinitiative begann, hat sich zu einem lebendigen, offenen Raum des Miteinanders entwickelt. Jeden Dienstag öffnet das Begegnungscafé seine Türen und bietet Menschen, die häufig schwere Erfahrungen hinter sich haben, einen geschützten Ort zum Ankommen.

Bürgermeister Christian Horn-Heinemann bedankte sich - auch im Namen der Stadt - bei den 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern: „Mit unermüdlichem Engagement, mit Geduld, Empathie und Zeit schaffen Sie Woche für Woche einen Raum, in dem Menschen Vertrauen fassen und neue Wege gehen können.“ Auch die Gemeindecaritas St. Martinus, die das Projekt seit zehn Jahren finanziell trägt, leiste einen unverzichtbaren Beitrag zur Integrationsarbeit in Kaarst.

Das Begegnungscafé ist längst zu einer zentralen Anlaufstelle geworden: Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen, beim Verstehen amtlicher Schreiben oder beim Erlernen der deutschen Sprache gehört ebenso dazu wie Begleitung bis zur Deutschprüfung.