Liam und Sama können sich einen Unterricht ohne iPad und digitale Medien gar nicht mehr vorstellen. Der Neuntklässler und die Sechstklässlerin besuchen die Realschule in Kaarst. Ihre iPads sind Schulbuch, Notizheft und Stundenplan in einem und ihre Klassenräume sind vollständig mit interaktiven Displays ausgestattet. Digitales Lernen und Arbeiten sind in der Realschule Kaarst selbstverständlich geworden. „Diese neuen Möglichkeiten – zum Beispiel der spontane Einsatz von Videos und Bildern oder eine schnelle Online-Recherche – bereichern unseren Unterricht ungemein“, sagt Ariane Adrian, stellvertretende Schulleitung der Realschule.

Sie weiß sich am Schulstandort Kaarst in guter Gesellschaft: Denn alle Kaarster Grundschulen und weiterführenden Schulen sind in den letzten Jahren technisch aufgerüstet worden. Mit den Landesmitteln zur Digitalisierung der Schulen (Digitalpakt) hat die Stadt fleißig eingekauft und die Technik vor Ort installiert. „Auftrag abgeschlossen“, meldet Marcel Stelzmann, Abteilungsleiter im Kaarster Schulverwaltungsamt. Allein 150 interaktive Displays stehen jetzt in den Kaarster Klassenzimmern. Alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen haben ein iPad, an den Grundschulen steht für zwei Schüler ein iPad zur Verfügung. Marcel Stelzmann: „Die Stadt Kaarst hat bereits 2020 die iPad-Ausstattung umgesetzt. Die Landesmittel wurden durch uns konsequent dafür verwendet,  die digitale Bildung in unseren Schulen zu stärken. Wir stellen somit sicher, dass unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet werden.“

Dafür gibt es Lob, unter anderem vom Schulleiter der Realschule: „Der Schulstandort Kaarst ist wirklich sehr weit und sehr gut aufgestellt – das kann ich aus zahlreichen Gesprächen mit Kollegen umliegender Kommunen bestätigen“, sagt Torsten Sotowic. Wünsche bleiben dennoch: „Die technische Entwicklung ist schließlich ein fortlaufender Prozess“, sagt Sotowic, „das arbeiten wir sehr konstruktiv mit der Stadtverwaltung ab.“