Der Kunstrasen am Kaarster See muss saniert werden. Konkret geht es um den Austausch des Granulats gegen Sand. Nach mehreren Jahren der Nutzung neigen die mit Granulat gefüllten Plätze zu Verklumpungen. Das aufgeweichte Granulat setzt sich an den Schuhen der Spieler fest. Ähnliche Probleme wie am Kaarster See gab es auch an den Kunstrasenplätzen in Vorst und Büttgen. Auch dort mussten die Plätze saniert werden.
Das Problem am Kunstrasenplatz im Ortsteil Kaarst hat sich in der vergangenen Woche verschärft. Offenbar in Folge der anhaltenden Hitze bildete das Granulat eine lösliche, zähe Masse, die an den Schuhen der Spieler haften bleibt. Ein Fußball-Feriencamp musste deshalb auf die Vorster Sportanlage ausweichen. Noch bis zum Beginn der Sommerferien waren die Kunstrasen-Plätze bespielbar. So konnte bis zuletzt der Trainings- und Meisterschaftsbetrieb durchgeführt werden, auch die Senioren spielten im Juli auf der Anlage. Die Stadt geht deshalb davon aus, dass sich bei sinkenden Temperaturen auch die akute Situation deutlich verbessert und eine Nutzung der Plätze möglich sein wird.
Der grundsätzliche Sanierungsbedarf bleibt aber bestehen. Entsprechende Haushaltsmittel sind vorhanden, die Vergabe der Arbeiten wird wie bereits geplant in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Bei entsprechender Verfügbarkeit der ausführenden Unternehmen könnten die Sanierungsarbeiten Ende des vierten Quartals starten. Die Stadt wird in den kommenden Wochen in Abstimmung mit der Fußball-Abteilung der SG Kaarst über die Nutzung der Kunstrasenplätze entscheiden. Dabei wird zu berücksichtigen sein, dass auch der Naturrasen am Kaarster See derzeit wegen des Neubaus der Laufbahn nicht zur Verfügung steht.