Die NABU-Gruppe Kaarst–Korschenbroich setzt ihr Engagement für mehr Artenvielfalt und eine nachhaltige, naturnahe Stadt konsequent fort. Auf der „Zauberwiese" in Vorst wurde nun – als Schenkung an die Stadt – eine Goldparmäne gepflanzt, eine robuste, historische Apfelsorte. Sie gilt als besonders trockenheitsverträglich und leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel.

Die „Zauberwiese", eine 625 Quadratmeter große Fläche hinter dem St.-Eustachius-Platz in Kaarst-Vorst, wurde dem NABU bereits im Herbst 2021 von der Stadt Kaarst zur Pflege und naturnahen Entwicklung überlassen. Seitdem hat die Gruppe die Fläche umfassend ökologisch aufgewertet, um dort wieder mehr Artenvielfalt zu fördern und das Bild einer ursprünglich geprägten Naturwiese zurück in die Stadt zu holen.

Zusätzlich hat die NABU-Gruppe um Jutta Thünneßen an beiden Kaarster Gymnasien neue Obststräucher gepflanzt. Diese Maßnahmen stärken nicht nur die Biodiversität auf den Schulgeländen – sie sind auch ein Beitrag zur Idee der „essbaren Stadt", in der Menschen den Wert heimischer Pflanzen direkt erleben und genießen können.
Der Technische Beigeordnete Harald Droste dankt den Vertreterinnen und Vertretern des NABU: „Solche Projekte zeigen, wie lebendig und zukunftsorientiert Stadtentwicklung sein kann. Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Lebensqualität greifen hier auf vorbildliche Weise ineinander."