Heute erfolgte auf der Oststraße der Spatenstich für den Glasfaser Ausbau in Kaarst. Die GlasfaserPlus realisiert in diesem Rahmen für rund 12.800 Haushalte Glasfaser-Anschlüsse bis ins Haus.
„Eine moderne digitale Infrastruktur ist heute ebenso wichtig wie Straßen und Gleise. Mit dem flächendeckenden Glasfaser-Ausbau in Kaarst sichern wir also die Zukunftsfähigkeit des Standorts- für Unternehmen und Privathaushalte. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir nun gemeinsam mit der GlasfaserPlus auch den Ortsteil Kaarst an das Glasfaser-Netz anschließen werden“, so Bürgermeister Christian Horn-Heinemann.
„In Kaarst schaffen wir eine Infrastruktur, die für Jahrzehnte trägt: stabiles Homeoffice, Streaming in Ultra-HD, telemedizinische Anwendungen – all das wird mit Glasfaser bis ins Haus zuverlässig möglich. Gleichzeitig stellt unser offenes Netz sicher, dass die Menschen her zwischen mehreren Anbietern wählen können und vom Wettbewerb profitieren“, sagt Martin Kolb, Relationship Management bei GlasfaserPlus.
GlasfaserPlus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM-Investors, einem australischen Fondsverwalter. Das neue Netz überträgt Daten stabil und zuverlässig in Gigabitgeschwindigkeit und erlaubt Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s. Alle bekannten Anwendungen können damit problemlos genutzt werden.
Die GlasfaserPlus wird bis 2034 vier Millionen gigabitfähige Glasfaser-Anschlüsse vor allem im ländlichen Raum bauen und stellt ihr Netz allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung. Für den Ausbau in Kaarst haben bereits die Telekom und die Deutsche GigaNetz verbindlich angekündigt, das Netz der GlasfaserPlus zu nutzen.
Für die Umsetzung des Ausbaus arbeitet GlasfaserPlus mit der Telekom Deutschand zusammen. Als Baupartner vor Ort wird die in Krefeld ansässige O.N.C GmbH tätig sein und rund 100 Kilometer Trasse bauen. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrung im Glasfaser-Ausbau und wendet moderne Baumethoden an, sodass die Beeinträchtigung der Bürgerminnen und Bürger auf ein Mindestmaß beschränkt wird. Die ersten Glasfaserbauanträge wurden bereits genehmigt und ausgeführt. Weitere Straßen werden folgen.