Die Stadt arbeitet derzeit an einem veränderten Konzept für die Jugendarbeit im Kaarster Westen. Der Zwischenstand wurde jetzt im Jugendhilfeausschuss vorgestellt. Nachdem die Evangelische Kirche als Trägerin der Jugendfreizeiteinrichtung Haus Regenbogen mitgeteilt hatte, diese Aufgabe nicht mehr übernehmen zu können, hat die Stadt zu alternativen Trägern Kontakt aufgenommen. Zudem werden das Jugendamt und der Jugendhilfeausschuss auch grundsätzlich überprüfen, an welchen Stellen im Stadtgebiet Jugendfreizeiteinrichtungen vorgehalten werden sollen und welche Alternativen möglicherweise bestehen. Bezogen auf die Freizeiteinrichtung an der Elchstraße bedeutet dies:  „Das Angebot soll sich am Bedarf der umliegenden Quartiere und Jugendlichen im Kaarster Westen orientieren. Bei der Konzeptentwicklung soll der künftige Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe einbezogen werden. Ob das zukünftige Angebot im Haus Regenbogen oder an anderer Stelle entsteht, ist noch offen“, sagt Dr. Sebastian Semmler, Jugenddezernent der Stadt Kaarst. Wichtig in diesem Zusammengang: Diese Überlegungen beziehen sich lediglich auf die im Haus Regenbogen betriebene Jugendfreizeiteinrichtung. Die hier ebenfalls beheimatete Kindertageseinrichtung sowie die Bücherei sind hiervon ausdrücklich nicht betroffen.