Mit den Stimmen von CDU und Grünen hat der Kaarster Stadtrat gestern Abend mehrheitlich den Haushalt 2026 verabschiedet. Damit ist auch die rückwirkende Erhöhung des Hebesatzes der Grundsteuer B auf 650 v.H. beschlossen. Das zu erwartende Defizit von 11,2 Millionen Euro wird durch die Ausgleichsrücklage egalisiert. Wichtigste Nachricht: Die lange Zeit befürchtete Pflicht zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts entfällt. Mehrere Maßnahmen verbessern das Haushaltsergebnis.
Bürgermeister Christian Horn-Heinemann dankt den Fraktionen von CDU und Grünen für die Zustimmung zum Haushalt: „Wir haben von einer wirklich herausfordernden Ausgangslage im Herbst in den zurückliegenden Monaten einen tragfähigen Haushaltsplan erarbeitet. Mit dem ursprünglich kalkulierten Defizit von rund 20 Millionen für 2026 und der Fortschreibung dieser Werte wären wir gesichert in die Haushaltssicherung gegangen. Dies hätte für die Stadt Kaarst einen massiven Kahlschlag bedeutet – inklusive noch höherer Steueranpassungen und Verzicht auf nahezu alle freiwilligen Leistungen. Mit dem jetzt vorgeschlagenen Weg vermeiden wir diese Zäsur und haben die Möglichkeit, an den von uns bereits eingeleiteten strukturellen Veränderungen zu arbeiten. Die Entscheidung für diesen Haushalt zeugt von der Bereitschaft, auch in schwierigen Zeiten Verantwortung zu übernehmen.“
Weitere Informationen inklusive der beschlossenen Änderungsliste gibt es unter: www.kaarst.de/haushalt2026